Klosterkirche
Kloster Schöntal
Das ehemalige Zisterzienserkloster Schöntal, im herrlichen Jagsttal gelegen, beherbergt heute eines der Bildungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Als modern eingerichtetes Tagungs- und Seminarhaus steht es neben kirchlichen und öffentlichen Einrichtungen, Ministerien, Akademien sowie Firmen und anderen privaten Unternehmen für die Durchführung von Veranstaltungen offen.
Eingebettet in eine herrliche Landschaft ist die barocke Klosteranlage heute noch Zeugnis einer atemberaubenden Baukunst. In der weitläufigen Kloster- und Gartenanlage finden Gäste eine Oase der Erholung und Entspannung, des Ausgleichs und der Inspiration, fernab von Hektik und Alltagsstress.
Die Klosterkirche
Etwas Geschichte
Im Zisterzienserkloster Schöntal entdecken Sie ein Kulturdenkmal von Rang. Eingebettet in einer weiten Flußschleife der Jagst, beherbergte das Kloster Schöntal rund 600 Jahre lang Mönche. Die Mönche von Maulbronn gründeten im 12. Jahrhundert das Kloster, das von Wehrmauern und Tortürmen umgeben ist.
Rings um die Kirche fand sich alles was man für das Leben brauchte. Bäckerei, Viehhaus, Fruchtscheuer und Brauerei. Im 15. Jahrhundert erlebte das Kloster – trotz wiederholter Verwüstung – seine Blütezeit. Sein heutiges Aussehen verdankt das Kloster zum größten Teil Abt Benedikt Knittel.
1716 begann der Bau der neuen Klosterkirche. Die Kunstwerke, wie das Hochaltarblatt Maria Himmelfahrt, wurden aus dem Vorgängerbau übernommen.
Die Säkularisation setzte dem Klosterleben 1803 ein Ende.
Von 1810 bis 1975 beherbergte Kloster Schöntal das Ev.- theologische Seminar.
Heute
Als Benedikt Knittel den Entschluss fasste, eine neue Abtei nach den Vorstellungen seiner Welt zu errichten, hat er sich wohl in keinster Weise vorstellen können, welche Geschichte seine Neue Abtei haben würde. Nach Auflösung des Evangelischen Seminars 1975 schloss die Diözese Rottenburg Stuttgart einen Mietvertrag mit dem Land Baden Württemberg zur Nutzung der Neuen Abtei als Tagungshaus der Diözese. Die ehemaligen Mönchszellen wurden modern ausgestattete Gästezimmer, die repräsentativen Räume der Abtei wurden für Seminare, Tagungen und Kurse eingerichtet. Von 1994 bis 1996 wurde die ehemalige Klosterbrennerei und Brauerei umgebaut. Das Haus der Stille als Ort der Meditation – aber auch für viele andere Veranstaltungen bietet eine zusätzliche Ergänzung zum Angebot. Im Kreuzgang befindet sich, neben 29 Wand- und Grabplatten, auch unter anderem die Grabstätte des Götz von Berlichingen. Der Ordenssaal mit Abbildungen zahlreicher katholischer Orden und dem angrenzenden Abtszimmer. Ein besonderes Prunkstück der neuen Abtei ist das kunstvoll geschmückte Treppenhaus und die schmiedeeisernen Abschlusstüren.
